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Erneuter Wettbewerbsverzicht bei Grundstücken beispiellos

Die Mitglieder des Hauptausschusses haben unter Vorsitz des Oberbürgermeisters in ihrer gestrigen Sitzung erneut den Verzicht auf Ausschreibung von Grundstücken zu Gunsten der WIRO und lokaler Genossenschaften beschlossen. Trotz des bestehenden Beschlusses der Bürgerschaft aus 2006, städtische Grundstücke grundsätzlich auszuschreiben, haben sich die Mitglieder des Ausschusses gegen die Stimmen der CDU-Vertreter für diesen Weg entschieden. „Hier geht es um die reine Bevorratung und Sicherung von Bauflächen, dieses Mal im Zuge der Verdichtung in der attraktiven Südstadt“, so Hendrik Brincker, stellv. Fraktionsvorsitzender. „Die Begünstigten haben hier offenbar erfolgreich Lobbyarbeit betrieben. Sachliche Gründe, die für eine Direktvergabe und gegen einen Wettbewerb, an dem sich alle Marktteilnehmer beteiligen könnten, sprechen, sind - wieder mal - nicht in Sicht.“

 Schon in den Baugebieten Thierfelderstraße, Rosengarten und Groter Pohl wurde ebenso verfahren. „Neben der Einseitigkeit der Begünstigten und der zu erwartenden architektonischen Eintönigkeit, wird Tausenden Rostocker Familien hier auf Jahrzehnte die Schaffung von Wohneigentum verwehrt und genossenschaftliches und kommunales Mietwohnen zementiert. Das verhindert die vielbeschworene Altersvorsorge durch eigene vier Wände und ist ein kapitaler Rückschritt in der Wohnungsbaupolitik mit dem Einheitswohnen vergangener Zeiten“, so Brincker abschließend.

 

gez. Jan-Hendrik Brincker
1. stellv. Fraktionsvorsitzender

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