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Sportbegeisterung in der Hansestadt unterstreicht Bedarf an zusätzlichen Investitionen und Mitsprache

Den weiter steigenden Mitgliederzahlen in den Rostocker Sportvereinen muss stärker in den Investitionen der Hansestadt Rostock Rechnung getragen werden, fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Rostocker Bürgerschaft Daniel Peters:

„53.000 Vereinsmitglieder in den Rostocker Sportvereinen bedeuten einen Anteil von 25 Prozent aller Rostockerinnen und Rostocker. Diese Zahlen in den Vereinen und die Sportbegeisterung belegen eine rasante und enorme Entwicklung.

Der Sport dominiert das Ehrenamt, die Kinder- und Jugendarbeit und die Freizeitaktivitäten in unserer Stadt. Deshalb müssen hier noch stärker Akzente gesetzt werden. Es braucht mehr Sportstätten und mehr Mitsprache der Sportler in Rostock. Leider hat die Bürgerschaft unseren Antrag abgelehnt, einen Sportbeirat zu initiieren, der die Arbeit des Stadtsportbundes und die Interessensvertretung des Breiten- und Leistungssports zusätzlich unterstützt. Die Kulturschaffenden in Rostock verfügen über ein weitaus breiteres und stärkeres Netzwerk aus Initiativen und Interessengruppen. Der Sport hat das in gleicher Weise verdient“, so Daniel Peters.

Steffen Kästner, Sprecher der CDU-Fraktion für Schule und Sport und Mitglied im entsprechenden Ausschuss fordert eine neue Prioritätensetzung in den freiwilligen Ausgaben zugunsten der Rostocker Sportlandschaft: „Investitionen und Ausgaben müssen sich auch stärker an Nutzerzahlen orientieren. Der Sport ist die Nummer 1 in Rostock.“ Die CDU-Fraktion habe im Rahmen ihrer Haushaltsklausur deutlich gemacht, dass von den prognostizierten Überschüssen in den kommenden vier Jahren zusätzlich 10 Millionen Euro in die Vorhaben des Sports in Rostock investiert werden müssen.

„Damit wird aber auch deutlich, dass der Theaterneubau mit derzeit geplanten Kosten von 102 Millionen Euro nicht alleine von der Hansestadt aufgebracht werden kann. Die CDU-Fraktion steht zum Theaterneubau, hat aber die klare Auffassung, dass mindestens die Hälfte aller Kosten vom Land getragen werden müssen. Die jetzige Finanzierungsvariante, die 77 Millionen Euro bei der Hansestadt veranschlagt, ist nicht vermittelbar und nicht tragfähig“, erklärt Peters abschließend.

 

 

gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender

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