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04.04.2019, 13:08 Uhr
Auch Bevölkerungsstatistik belegt: Wohnungsbaupolitik der Stadt geht an Bedürfnissen vorbei
„Die neuesten Zahlen aus der Statistikstelle der Stadt sprechen eine deutliche Sprache: Junge Familien verlassen die Stadt. Die Ursache liegt auf der Hand: attraktiver Wohnraum für Familien ist zu knapp und Möglichkeiten für ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnungen sind kaum noch vorhanden und wenn zumeist unbezahlbar. Die Wohnungsbaupolitik der Stadt geht an den Bedürfnissen vorbei“, so Daniel Peters, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.
Einerseits habe die Verwaltung es jahrelang versäumt, denjenigen, die sich für ihre Familien und für die Altersvorsorge Eigentum zulegen wollen, überhaupt Möglichkeiten anzubieten. Öffentliche Grundstücke wurden in jüngster Vergangenheit nahezu ausschließlich an Mietwohnungsbauer vergeben. Dabei ist Rostock mit einem Mietwohnungsanteil von 82,7 Prozent bereits Deutschlands Mieterhauptstadt.

Andererseits sollen diejenigen auch nicht im Umland bauen oder kaufen dürfen. Dagegen klagt– bisweilen erfolglos – die Stadtverwaltung und treibt diejenigen immer weiter weg von der Stadt und sorgt so für hervorragende Zukunftsperspektiven, allerdings außerhalb des Stadt-Umland-Raumes.

„Wir brauchen fortan eine Wohnungsbaupolitik, die nach den Bedürfnissen ausgerichtet ist. Neben bezahlbaren Mietwohnungen muss auch der Wunsch nach den eigenen vier Wänden und dem Aspekt der Altersvorsorge in Rostock umgesetzt werden können. Rostock verliert ansonsten an Attraktivität und wird vielen leider kein Zuhause bieten, insbesondere Familien“, so Peters abschließend.
 
gez. Daniel Peters
Fraktionsvorsitzender