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23.04.2019, 15:21 Uhr
Kritik an unnötiger Unruhestiftung der SPD bei der Weiterentwicklung des IGA Parks

Kaum ist man mit der sehr gut angenommenen Öffnung des IGA-Parks einen Schritt weitergekommen, schon sucht die SPD wieder nach Dingen, die man schlecht reden könnte. Dieses Mal sind es Gelder, die angeblich zurückgehalten werden, um „andere Vorhaben“ anzuschieben, anstatt den Museumsneubau beim Traditionsschiff voranzubringen.

Richtig ist, dass im Haushaltsplan 2018/ 2019 mit einer Höhe von insgesamt 450.000 € Planungsmittel für den Bau eines maritim touristischen Zentrums im IGA Park eingestellt wurden. Bislang existieren allerdings nur Hypothesen über ein mögliches Investitionsvolumen, Größe und Architektur des zu planenden maritimen Zentrums. Soll ein ´Ozeaneum´ oder nur ein Schaudepot im Rahmen des geplanten landseitigen Museumsneubaus entstehen? Viele Fragen, keine konkreten Antworten.

„Nicht mit mir! Wir wollen keine Planung ins Leere oder gar ´nebenbei´ laufen lassen und schon gar  keine Steuergelder verschwenden“, so die Aufsichtsratsvorsitzende der IGA 2003 GmbH, gleichzeitig stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende. „Nach wie vor sind Fragen zur Förderfähigkeit und Förderwürdigkeit offen, die aber anhand einer volkswirtschaftlichen Machbarkeitsstudie geklärt werden sollen. Die Realisierung dieser Studie erfordert ebenfalls eine Genehmigung des zuständigen Ministeriums. Die Antragstellung erfolgte bereits Anfang des Jahres. Mit einem Bescheid ist jedoch erst frühestens im September zu rechnen. Um Finanzmittel nicht verfallen zu lassen, ist der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Geschäftsführung übereingekommen, die planerischen Haushaltsmittel zunächst für dringend notwendige und zweckmäßige Instandhaltungen am Traditionsschiff einzusetzen.

Der jüngste populistische SPD-Vorstoß ist hierfür nicht dienlich und erzeugt wiederholt Unfrieden. Wir wollen das Traditionsschiff und einen möglichen landseitigen Bau entwickeln – und zwar mit politischer Weitsicht, Vernunft und Augenmaß“, so die Aufsichtsratsvorsitzende Chris Günther abschließend.