Die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zur Bäderregelung sorgt in Rostocks Küstenorten für erhebliche Verunsicherung. Es geht um die Zukunftsfähigkeit des Tourismusstandorts Mecklenburg-Vorpommern und die Frage, wie viel Verlässlichkeit Unternehmen erwarten dürfen. Besonders Orte wie Warnemünde, Markgrafenheide oder Diedrichshagen stehen nun vor der Frage, wie sie ihre Saison verlässlich planen sollen.
Hierzu erklärt die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Chris Günther:
„Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts führt in unseren touristisch geprägten Regionen zu erheblicher Unsicherheit. Warnemünde und andere Küstenorte sind auf verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen, damit Unternehmen ihre Saison, ihr Personal und ihre Investitionen sinnvoll planen können. Diese Betriebe sind nicht nur wichtige Dienstleister für Gäste aus aller Welt, sondern auch Arbeitgeber und Steuerzahler, die einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Stadt leisten.
Die bisherige Bäderregelung hat sich bewährt und ermöglicht es unseren touristischen Zentren, im Wettbewerb mit anderen nationalen und internationalen Reisezielen zu bestehen. Eine kurzfristige Infragestellung dieser Regelung gefährdet Umsätze, Arbeitsplätze und damit auch kommunale Einnahmen, die wir dringend benötigen.
Vom Land erwarten wir nun eine sorgfältige Prüfung der Entscheidung und eine klare Haltung, die die notwendige Planungssicherheit für unsere Tourismuswirtschaft wiederherstellt. Die Interessen der Beschäftigten und der Unternehmen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es braucht eine Lösung, die den Schutz der Sonn- und Feiertage respektiert und gleichzeitig die besonderen Bedingungen unserer touristischen Orte berücksichtigt.
Die Küstenorte unserer Stadt, darunter Warnemünde, Diedrichshagen und Markgrafenheide, prägen das touristische Profil Rostocks und sind wichtige wirtschaftliche Standorte. Sie benötigen stabile und verlässliche Rahmenbedingungen, damit die dort ansässigen Betriebe erfolgreich arbeiten können und ihren wichtigen Beitrag für Beschäftigung, wirtschaftliche Entwicklung und die gesamte Region leisten.“
