Die CDU‑Fraktion bringt zur kommenden Bürgerschaftssitzung einen Antrag ein, der die Prüfung eines CopenPay-orientierten Pilotprojekts für die Hanse- und Universitätsstadt Rostock vorsieht. Damit soll ein Ansatz gestärkt werden, der nachhaltiges Verhalten durch attraktive Angebote fördert. Rostock soll die Möglichkeit erhalten, ein modernes Beteiligungsmodell zu entwickeln, das Gäste und Einheimische motiviert und gleichzeitig lokale Kultur, Mobilität und Wirtschaft unterstützt.


Hierzu erklärt die Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Chris Günther:

„Rostock steht vor der Aufgabe, Tourismus, Lebensqualität und Verantwortung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen sinnvoll miteinander zu verbinden. Unsere Fraktion setzt dabei auf einen Ansatz, der Menschen motiviert statt bevormundet. Mit der Prüfung eines CopenPay-orientierten Pilotprojekts wollen wir ein innovatives Modell anstoßen, das Gäste und Einheimische freiwillig einlädt, sich aktiv und mit Freude für unsere Stadt einzubringen. Das Beispiel aus Kopenhagen zeigt, dass nachhaltiges Verhalten besonders gut angenommen wird, wenn es mit attraktiven Erlebnissen verbunden ist.


Andere Städte haben vorgemacht, dass solche Formate funktionieren. Bremen und Berlin haben Aktionsmonate genutzt, um Gäste und Einheimische unkompliziert einzubinden. Rostock kann davon profitieren und eigene Lösungen entwickeln, die zu unserer Stadt passen. Während manche politische Mitbewerber reflexhaft nach neuen Regeln und Verboten rufen, setzen wir bewusst auf Anreize, Eigenverantwortung und Freude am Mitmachen. Ein zeitlich begrenztes Pilotprojekt wäre ideal, um Erfahrungen zu sammeln, ohne gleich ein Großprojekt aufzusetzen.


Die Verwaltung und die Tourismuszentrale sollen mit unserem Antrag prüfen, welche Elemente für Rostock geeignet sind und welche Partner eingebunden werden können. Wenn wir nachhaltige Mobilität stärken, lokale Kultur sichtbarer machen und gleichzeitig die touristische Wertschöpfung erhöhen können, dann ist das ein Gewinn für die gesamte Stadt. Rostock hat die Chance, ein innovatives Modell zu entwickeln, das Verantwortung ernst nimmt und trotzdem Freiheit lässt. Genau diesen Weg wollen wir mit unserem Antrag eröffnen.