Beschlussvorschlag:
Der Beschlussvorschlag zum Kommunalen Erinnerungskonzept der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird um folgenden Punkt ergänzt:
„In Kapitel 3 „Die Geschichte der Rostocker Erinnerungskultur“ wird in den Unterkapiteln „SBZ und DDR (1945 – 1989/90)“ und „Wiedervereinigtes Deutschland (1990 – heute)“ die explizite Würdigung der Lebensleistung der Rostocker Aufbaugeneration ergänzt. Dabei wird hervorgehoben, dass die Bewältigung der Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs sowie des tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbruchs nach 1990 als prägender Bestandteil einer stolzen Rostocker Stadtidentität verstanden wird.“
Sachverhalt:
Rostock hat im 20. Jahrhundert zwei tiefgreifende Umbrüche erlebt. Zum einen die nahezu vollständige Zerstörung der Innenstadt im Zweiten Weltkrieg und zum anderen den massiven wirtschaftlichen Strukturwandel nach 1990. Die Generationen, die die Stadt nach 1945 wiederaufgebaut und nach 1990 trotz des Verlusts zehntausender Arbeitsplätze einen mutigen Neuanfang gestaltet haben, verdienen ausdrückliche Anerkennung.
Finanzielle Auswirkungen:
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liegen nicht vor.
Gez. Chris Günther
Fraktionsvorsitzende
